Kaum eine Gebirgslandschaft wirkt so unmittelbar wie die Dolomiten. Die hellen Felswände leuchten morgens und abends in warmen Farbtönen, darunter breiten sich Almwiesen, Lärchenwälder und kleine Dörfer aus. Seit der Anerkennung als UNESCO-Welterbe steht die Region auch für ein besonderes Naturerlebnis, das Erholung und Staunen verbindet. Wer hier ankommt, merkt schnell, dass der Alltag auf Abstand geht: Die Luft ist klar, die Wege sind gut markiert, und selbst an Tagen ohne Programm findet sich ein Platz mit Aussicht, an dem sich die Zeit vergessen lässt.
Besonders reizvoll ist die Gegend rund um den Schlern und die Seiser Alm. Die größte Hochalm Europas bietet Weite, wie sie in den Alpen selten ist, und lädt zu Spaziergängen, Wanderungen und Radtouren ein. Im Sommer klingen Kuhglocken über die Hänge, im Herbst färben sich die Lärchen golden, und im Winter wird das Plateau zum Revier für Langläufer.
Wohnen und Entspannen in Seis am Schlern
Wer Ruhe sucht und dennoch gut ausgestattet wohnen möchte, findet in Seis am Schlern eine passende Basis. Für Gäste, die Natur und Wohlbefinden verbinden wollen, bietet sich ein Wellnesshotel in den Dolomiten an, wie das Sensoria Dolomites. Das Haus liegt am Fuß von Schlern und Seiser Alm, umgeben von Kiefernwald, und ist ein Adults-only-Hotel für Gäste ab 14 Jahren. Es verfügt über 47 Zimmer und Suiten, die Doppelzimmer messen zwischen 30 und 40 Quadratmetern, die Suite South bringt es auf 125 Quadratmeter mit eigenem Spa-Bereich und Terrasse.
Zum Wellnessangebot zählen ein beheizter Outdoor-Pool, ein Innenpool, eine finnische Sauna, ein Dampfbad und ein Saunabereich mit Steinofen. Wer nach einem Tag in den Bergen im warmen Wasser liegt und auf die Kiefern blickt, spürt, wie sich die Muskeln lösen und der Kopf zur Ruhe kommt.
Wandern zwischen Schlern, Seiser Alm und Rosengarten
Die Wanderwege rund um Seis führen durch Wälder, über Almen und hinauf zu Aussichtspunkten, von denen der Blick bis zum Rosengarten reicht. Einsteiger wählen Spaziergänge über die Hochfläche der Seiser Alm, wo Wege fast eben verlaufen und Hütten zur Einkehr einladen. Wer mehr Kondition mitbringt, steigt zum Schlern auf, dem Wahrzeichen der Region, oder wandert durch die Felslandschaften der Rosengartengruppe.
Wichtig sind gutes Schuhwerk, eine wetterfeste Jacke und ausreichend Wasser. In den Dolomiten schlägt das Wetter mitunter schnell um, deshalb lohnt ein Blick auf den Bericht vor dem Aufbruch. Eine Einkehr auf einer Schwaige gehört ohnehin zu jeder Tour, denn Knödel, Kaiserschmarrn und ein Glas Buttermilch schmecken nach der Anstrengung besonders gut.
Kulinarik zwischen Alm und Weinkeller
Südtirol gilt als Genussregion, in der Berg und Mittelmeer aufeinandertreffen. Auf den Tellern liegen Speck, Käse, Schlutzkrapfen und Gerichte mit Kräutern von der Alm, dazu kommen Weine aus dem Etschtal, dem Eisacktal und dem Überetsch. Das Sensoria Dolomites setzt auf ein All-Day-Inklusiv-Konzept mit Genussmarkt, einem Restaurant namens Anima, Erlebnisfrühstück, Nachmittagsjause und abendlichen Menüs mit bis zu sechs Gängen. Weine, Spirituosen und lokale Softdrinks sind im Arrangement enthalten, sodass die Planung des Tages ohne Blick auf die Rechnung auskommt. Abseits des Hotels laden Kochkurse auf der Gostner Schwaige dazu ein, die regionale Küche kennenzulernen. Dort lässt sich erleben, wie Südtiroler Hofküche nach alter Tradition entsteht.
Kunst, Yoga und weitere Aktivitäten
Wer neben Bewegung und Genuss auch kulturelle Impulse sucht, wird in der Region ebenfalls fündig. Das Hotel verbindet Wellness mit einem Kunstprogramm und zeigt im Haus eine Ausstellung. Außerdem stehen Yoga, Reiten, Golf und im Winter Skifahren auf dem Programm, wobei sich die Angebote je nach Jahreszeit unterscheiden. Ein Tag mit Morgenyoga, einer Wanderung am Vormittag und einem Besuch im Spa am Nachmittag zeigt, wie abwechslungsreich ein Aufenthalt gestaltet werden kann, ohne Hektik aufkommen zu lassen. Wer Ruhe liebt, reist im Frühsommer oder Herbst, wenn die Wege nicht überlaufen sind. Ein mehrtägiger Aufenthalt lohnt, weil sich Körper und Kopf erst nach ein paar Tagen auf Erholung einstellen.
