Aktive Reisen sprechen vor allem Menschen an, die mehr erleben möchten als einen Hotelaufenthalt an Pool und Buffet. Gleichzeitig geht es aber auch um das Thema Sicherheit. Körperliche Anstrengung, ungewohntes Gelände sowie das Reisen in fremde Länder bringen andere Anforderungen mit sich als ein klassischer Badeurlaub.
Was aktive Reisen und Abenteuerreisen ausmacht
Unter Abenteuerreisen werden gern Touren verstanden, bei denen Naturerlebnis, körperliche Aktivität und ein gewisser Unberechenbarkeitsfaktor im Vordergrund stehen. Dazu gehören etwa Trekkingtouren, kombinierte Rundreisen mit vielen Ortswechseln oder Reisen mit besonderen Programmpunkten wie Gletschertouren oder Wüstencamps.
Trekking selbst bedeutet: längere Wanderungen, meist über mehrere Tage, oft abseits stark erschlossener Gebiete. Dabei steht nicht so sehr sportliche Höchstleistung im Vordergrund, sondern das Zusammenspiel aus eigenem Einsatz, Nähe zur Umgebung und einfacheren Lebensverhältnissen auf der Tour. Wer solche Reisen plant, bewegt sich auf einer Skala zwischen Wohlfühlkomfort und Herausforderung. Je nach gewählter Strecke, Wetterlage, Infrastruktur und Erfahrungsgrad sind Vorbereitung, Ausrüstung und Organisation zu gestalten.
Rolle professioneller Organisation
Viele Reisende möchten gerne viel erleben, möchten aber Planung, Sicherheit und Logistik nicht allein auf ihren Schultern tragen. Geführte Kleingruppentouren bieten vertraute Organisation wie festgelegte Tagesetappen, geprüfte Unterkünfte und klar definierte Anforderungsprofile. Bei der Reiseplanung landen zunehmend Angebote, die Erlebnis und Organisation verbinden, auf dem Tisch. Wer etwa Abenteuerreisen mit Vivido Travel in Betracht zieht, findet Programme, bei denen der Schwierigkeitsgrad, die Tageskilometer und die benötigte Erfahrung transparent beschrieben werden. So kann man besser abschätzen, ob die Route zum eigenen Profil passt.
Vorbereitung, Ausrüstung und persönliche Limits
Sicherheit beginnt schon vor der Buchung. Wer mit dem Job ständig auf dem Hosenboden sitzt, sollte sich auf eine Trekkingreise mit Höhenmetern oder warmem Klima anders vorbereiten als wer regelmäßig Sport treibt. Zur Vorbereitung gehört natürlich auch die Wahl der Ausrüstung. Funktionskleidung, eingelaufene Wanderschuhe, Passform des Rucksacks, ein durchdachtes Schichtsystem, das Temperaturdifferenzen und Wetterwechsel gut abfedert.
Bei mehrtägigen Touren ist das Gewicht wichtig: überladene Rucksäcke steigern das Verletzungsrisiko und die Ermüdung. Auch medizinische Aspekte spielen eine Rolle. Je nach Reiseziel sind Impfungen, Höhenanpassung, eine eigene Reiseapotheke mit persönlichen Medikamenten sinnvoll. Wer Vorerkrankungen hat, sollte sich unbedingt mit Fachleuten unterhalten, wenn größere Höhen, starke Hitze oder lange Belastung anstehen.
Sicherheit unterwegs: Gruppen, Guides, Kommunikation
Unterwegs tragen verschiedene Bausteine zu einem sicheren Ablauf bei. In Kleingruppen ist Tempo und Absprache einfacher, große Gruppen zertrümmeln leicht oder lassen sich nicht so leicht aufeinander abstimmen mit ihren Bedürfnissen. Ein realistisches Tagesprogramm mit Reserven für Pausen und Verspätungen sorgt dafür, dass keine Hektik entsteht und trotzdem genug Zeit ist, Eindrücke zu sammeln. Lokale Guides sind meist der Schlüssel jeder Tour. Sie wissen nicht nur, auf welchen Wegen man unterwegs ist, sie wissen auch, wo sich Umgehungsstrecken oder Gefahrenstellen befinden, wo Notausgänge sind oder Hilfe zu erreichen ist. Bestenfalls haben sie eine Ausbildung zum Bergführer oder Wanderleiter absolviert und nehmen regelmäßig an Weiterbildungskursen in Erster Hilfe oder Rettungstechniken teil.
Ein dritter Baustein ist die Kommunikation. Mit klaren Absprachen über Treffpunkte, Pausen, Tempo und Verhalten im Notfall wird Orientierung für alle Beteiligten geschaffen. Bei Reisen in Gebieten mit schlechter Mobilfunkabdeckung können je nach Anspruch und Abgelegenheit auch Satellitentelefone oder Notfalltelefone zum Sicherheitskonzept gehören.
